Papierfabrik Adolf Jass GmbH & Co. KG

Die Jass-Gruppe ist ein inhabergeführtes Unternehmen der Papierkreislaufwirtschaft, das an fünf Standorten in Deutschland und Polen aktiv ist. Unter dem Leitgedanken „For people and nature“ bietet die Jass-Gruppe Nachhaltigkeit aus einer Hand. Mit den drei Geschäftsbereichen JassFibre (Altpapier als Rohstoff), JassPaper (Wellpappenrohpapiere) und JassBoard (Wellpappen- und Kartonformate) verwirklicht Jass die Kreislaufwirtschaft. Als ein Unternehmen der Bioökonomie beschäftigt Jass rund 800 Mitarbeitende in Deutschland und Polen. Jass ist familiengeführt, partnerschaftlich, nachhaltig, wegweisend. 

JassPaper stellt an den beiden Standorten Fulda und Schwarza Wellpappenrohpapiere für Verpackungen her. Mit einer Jahreskapazität von über einer Millionen Tonnen zählt die Jass-Gruppe, in ihrem Sorten- und Flächengewichtsportfolio, zu den führenden Herstellern von Wellpappenrohpapieren in Deutschland und Europa.

Engagement zur Dekarbonisierung

Die Papierindustrie ist prozessbedingt energieintensiv. Jass strebt im Rahmen seiner Dekarbonisierungsstrategie an, bis 2040 CO2-neutral zu produzieren. Die CO2-Neutralität wird durch eine Kombination verschiedener Maßnahmen erreicht und sukzessive wird weiter auf nachhaltige Energiequellen umgestiegen. Hier spielt perspektivisch neben Grünstrom und Biogas auch Wasserstoff eine bedeutsame Rolle. 

 

Darüber hinaus beschäftigt sich JASS auch mit CCU-Lösungen im Rahmen des Recyclinggedankens, um das CO2 in der Übergangsphase – bis zur vollständig CO2-freien Produktion – nicht in die Atmosphäre gelangen zu lassen und es anderen Verwendungen zuzuführen.

Rolle im Projekt

Die Papierfabrik Jass hat sich als Verbundpartner für das Projekt „CARMEN“ gemeldet. Mit diesem Projekt wird im Rahmen der industriellen Transformation der gesamte Produktionsprozess bis zur 100%igen CO2-Neutralität vorangetrieben. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, indem das bisherige Kraftwerksmodell am Standort Fulda sukzessive über den Zubau von neuen Technologien abgelöst werden kann. Als mögliche, nicht nachhaltige CO2-Restquelle ergibt sich bis zum Endausbauzustand des Kraftwerks, die Gasfeuerung der Kesselanlagen, bis zur endgültigen Umstellung auf Wasserstoff.

Des Weiteren erhofft sich die Papierfabrik Adolf Jass wichtige Erkenntnisse über den CO2 Abscheidungsprozess, zur Bewertung der neuen Technologie (technisch und wirtschaftlich), im Verbundbetrieb mit EBS oder Reststoffkraftwerken.
 
Das daraus resultierende restliche CO2 kann nur über einen geeigneten und zusätzlichen Abscheidungsprozess für die weitere Nutzung (CCU) zur Verfügung oder für die finale Verbringung (CCS) gebunden werden. Die hierzu notwendigen Technologien stehen der Industrie, zum jetzigen Zeitpunkt im großtechnischen und vor allem auch im wirtschaftlichen Maßstab, noch nicht zur Verfügung. Deshalb unterstützt Jass die Entwicklung von neuen Verfahren.

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